Wissel / Morales / Maira / Delon | Confianza & Geduld  

Wissel / Morales / Maira / Delon – Confianza & Geduld

Christian Delon (Chile) – electronics, tapes, field recordings
Marcelo Maira (Chile) – flutes,tenor sax, and objects
Ignacio Morales (Chile) – electronics, objects, prepared zither
Georg Wissel (Germany) – prepared alto sax


Go to the mailorder page

 

#1: 25:12
#2: 15:12

 

Sound sample
-

 

  Wissel / Morales / Maira / Delon | Confianza & Geduld   Wissel / Morales / Maira / Delon | Confianza & Geduld   Wissel / Morales / Maira / Delon | Confianza & Geduld   *From:* Rigobert Dittmann <mailto:bad.alchemy@gmx.de> *Sent:* Wednesday, March 07, 2018 8:48 AM /_*DELON / MAIRA / MORALES / WISSEL Confianza & Geduld*_//*(Nur/Nicht/Nur, Berslton 117 09 28): Vom 24.11. - 07.12.2016 ließ Georg Wissel The Wisseltang­camatta, das WIO, Canaries on the Pole und vieles mehr hinter und flog nach Chile, wo er solo mit seiner Arte of Navigation auf dem präparierten Altosax gefragt war und mit Kollegen in Santiago, Valdivia und Valparaíso improvisierte. Dabei kannte er schon den Flötisten & Tenorsaxophonisten Marcelo Maira, mit dem er kurz zuvor in Wuppertal und Köln gespielt hatte (und mittlerweile im September 2017 im Rahmen der Frischzelle 'Hot Spot Chile' in Düsseldorf wieder). Maira ist ein eifriger Transatlantikpendler, der schon mit Ute Völker (im Cuarteto Rabas­ta), Christian Müller (von Strøm), Pablo Giw, Christoph Erb geflötet hat (wie man auf *///*mmmcc.bandcamp.com*///*nachhören kann). Zu ihrem Ringen mit Luft mischen sich Christian Delon mit Electronics, Tapes & Fieldrecordings sowie Ignacio Morales mit Electronics, Objects & Prepared Zither. Für bruitistische Munkeleien und fragiles Klickern mit Krimskrams und auf Rattenpfoten. Vielversprechendes wird beschnuppert, geduldig benagt und angekratzt. Gefauchte, gestöhnte, gezischte Luftschlangen crescendieren zusammen mit federndem Gezither, Automatengetucker und dem Fiebern gieriger Schnauzen und räuberischer Rachen auf einer Hyperbel des Horrors. Ein betrübtes Saxophon wendet sich mit Grausen. Ein zweiter Anlauf bringt erneut die Mikroerregung tutender, zirpender, rauschend verschleierter Laute, ein erregtes Brummen, rostiges Zerren, automatengrillig betickert, leise bedröhnt, von Lippen beschlürft, be­pustet schlabbrig bedrängt. So dass sich wieder animalische Gier und kreatür­liche Qual aufdrängen, aber auch merkwürdig menschelnde Töne, bis hin zu einer vogeligen und besänftigenden Wendung in letzter Minute. Obwohl wohl nicht als Programmmusik gedacht, hätte das ganz das Zeug dazu. [BA 97 rbd]*/  
back